Brooklyn Bridge

Was brauche ich für so tolle Fotos?

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, wenn ich meine Bilder präsentiere.

In der Regel wollen die Fragesteller eine einfache Antwort und am besten eine, die leicht umzusetzen ist. Aber mit einer neuen Kamera oder einem neuen Objektiv, werden die Bilder nicht unbedingt besser.

Der erste Punkt für gute Bilder ist natürlich der Ort.

Klar, es ist kein Geheimnis, das beispielsweise New York ein Paradies für Fotografen ist und eigentlich schon ein Garant für grandiose Fotos, aber irgendwie fehlt manchem Foto dann doch das gewisse Etwas. Der Ort für ein perfektes Bild kann einem natürlich zufällig begegnen, aber wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man etwas mehr Zeit im Vorfeld investieren und nach dem perfekten Ort suchen.

Ich lasse mich schon im Vorfeld durch Bildbände, Reiseführer und die Bildersuche im Internet inspirieren.

Nach der Inspiration versuche ich mit Hilfe einer Karte die besten Punkte für die Aufnahme zu finden.

New York


Wenn wir jetzt schon den Ort für unser perfektes Foto gefunden haben, fehlt noch das passende Licht.

Das „passende Licht“ ist natürlich nicht für jeden Zweck gleich, aber man kann auch nicht jedes Bild bei jedem Licht machen. Schöne Landschafts- und Architekturfotos gelingen am besten während der goldenen und blauen Stunde, die um den Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang sind. Je nach Jahreszeit sind diese Zeiten kürzer oder länger und am besten per Internet zu erfahren. Die meisten Wetter-Apps zeigen mittlerweile auch den Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang an, so das man keine zusätzlichen Apps installieren muss.

Montreal 3 New York


Der Wetterbericht ist eine weitere wichtige Hilfe für Fotografen.

Manche Bilder erfordern ein passendes Wetter, so das auch hier jede Information wichtig ist. Zwar ist ein wolkenloser, blauer Himmel toll für den Urlaub, aber für die Bilder sind ein paar Wolken deutlich interessanter.

Das Stativ

So jetzt doch etwas zur Technik. In der blauen Stunde wird das Licht sanfter, aber auch weniger. Und damit die Belichtungszeiten länger. Man könnte jetzt sagen, die neuen Kameras können das mit hohen ISO-Werten oder integrierten Stabilisatoren ausgleichen, aber auf großen Ausdrucken wird man dort schnell an Grenzen stoßen.
Außerdem bietet einem das Stativ die Möglichkeiten den Bildausschnitt in Ruhe zu komponieren und dann im richtigen Moment auszulösen.


RAW

Neben JPEG bieten moderne Kameras auch die Möglichkeit eine sogenannte „RAW“-Datei zu speichern. Diese Rohdatendatei enthält alles, was der Sensor aufgezeichnet hat. Auch wenn Sie jetzt noch nichts mit dieser Datei anfangen können, können Sie vielleicht später einmal das Bild neu entwickeln oder durch eine neuere Software verbessern.

Die Kamera

Es ist nicht entscheidend, was für eine Kamera Sie benutzen, denn alle aktuellen Systemkameras sind auf einem sehr hohen Niveau und selbst die modernen Bridge- und Kompaktkameras bieten schon eine erstaunlich hohe Bildqualität, wenn man sie richtig einsetzt. Man sollte die Kamera kennen und nicht mit einer frisch gekauften Kamera einfach in den Urlaub fahren. Ein Fotokurs oder Workshop vorab können dabei auch eine gute Hilfe sein.

Und zu guter Letzt, die Reisebegleitung.

Ja, es hört sich vielleicht altmodisch an, aber das wichtigste ist, das Sie sich auch die Zeit für die Fotografie nehmen. Ein Sonnenuntergang an der Brooklyn Bridge ist zwar wunderschön, aber wenn man dabei fotografieren will, gibt es kein Abendessen bei Sonnenuntergang. Das sollte man auf alle Fälle mit seiner Reisebegleitung besprechen, denn nichts ist beim Fotografieren schlimmer als der Zeitdruck.

Gibt es denn kein „Rundum-sorglos-Paket“ für gute Fotos?

Natürlich gibt es das, eine Fotoreise mit REDLEAF PHOTOGRAPHY!

Wir bringen Sie direkt zur richtigen Zeit an den richtigen Ort und unterstützen Sie auf Wunsch bei den Kameraeinstellungen oder geben wertvolle Tipps für den richtigen Bildaufbau.