Diashow 2.0

Wir erinnern uns alle noch an endlose Diaabende und Fotoalben mit selbst eingeklebten Bildern aus den Zeiten der Analogfotografie. Mit der digitalen Fotografie hat sich einiges verändert, was einerseits viele neue Möglichkeiten geschaffen hat, anderseits aber auch zu einigen Veränderungen geführt hat.

Die Veränderungen beginnen schon mit der Anzahl der Bilder. Früher waren 10-15 Filme in einem Urlaub schon enorm viel. Bei 36 Bildern pro Film wären das 360 – 540 Bilder.
Nur 500 Bilder im Urlaub machen? Das ist mittlerweile gar nicht mehr vorstellbar. Eine Bildanzahl im vierstelligen Bereich ist eher die Regel.

Bei einem Dia-Abend muss man etwa 30 Sekunden pro Dia rechnen. Bei 360 Dias wären das dann schon 3 Stunden, bei 1.000 Dias knapp 9 Stunden. Diese Zeiten ändern sich auch bei der digitalisierten Variante nicht und es liegt nahe, dass man die Bildanzahl reduzieren muss, um eine angemessene Gesamtdauer zu erreichen. Als Gesamtdauer würde ich 2 Stunden nicht überschreiten, da spätestens dann die Konzentration stark nachlässt.

Ansel Adams, ein sehr bekannter Fotograf, sagte einmal:
„Zwölf gute Bilder im Jahr sind eine gute Ausbeute.“

Ganz so radikal muss man das nicht handhaben, aber dennoch ist gerade die Sortierung und Reduktion ein wichtiger Punkt bei der Präsentation seiner Bilder.

Manchmal stellt sich die Frage nach der Sortierung der Bilder. Bei einem Diavortrag oder einem Fotobuch kann man strikt chronologisch vorgehen, aber in den sozialen Medien sollten die Bilder nach Themen geordnet werden und die Bildanzahl pro Beitrag gering gehalten werden.

Was ist nun eine geeignete Bildanzahl?
Bei Präsentationen gilt die 7 als magische Zahl. Maximal 7 Punkte pro Folie, denn mehr kann ein Mensch nicht gleichzeitig erfassen. Und genauso sollte man es mit Fotobuch halten. 7 Bilder pro (Doppel-)Seite sind genug.

Fotobuch A3 Triple

Und bei Facebook & Co.?
Auch da würde ich das Maximum bei 7 lassen, da es schwierig ist, in Beiträgen mit vielen Bildern zu navigieren und man oft nicht die Zeit hat um 40, 50 oder 100 Bilder am Stück anzuschauen. Eine Ausnahme würde ich nur bei Beiträgen mit einem expliziten Countdown machen, wie z.B. meine Top Ten der Wildlife Bilder.

Wildlife Top 10

„Size matters“, wie es so prägnant im Englischen ausgedrückt wird, oder manchmal kommt es doch auf die Größe an.
Früher gab es oft nicht besonders viel Auswahl, was die Größe der Abzüge betrifft. Heute ist fast jedes Format möglich. Durch die neuen Fotobücher mit der sogenannten „layflat“ Bindung ist es sogar möglich über die Bindung zu drucken. Somit kann man in einem A3 Querformat Fotobuch Panoramaufnahmen bis zu 76 cm Breite erstellen. Oder man fertigt sich einzelne Abzüge an, die unter Acrylglas auf eine Aluplatte aufgebracht werden. So wirken die Bilder viel eindrucksvoller als auf klassischen 10×15 cm Abzügen.

Fotobuch A3 layflat Panorama 60 cm x 40 cm Acryl

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